Richtig abschalten im Homeoffice | Facebook

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Arbeitspsychologin Christa Schirl erklärt, wie man auch im Homeoffice eine gute Work-Life-Balance schaffen kann.

FYI: Entschuldigt die schlechte Bild-...
kommen, die wir verlinkt hat, schön, dass wir uns heute in diesem Format wiedersehen. Hallo, ich hab's ja spannende Fragen mitgebracht, auf die ich mich jetzt schon freue. Genau, ja. Ähm, zwischen Arbeit und Privatem, gerade jetzt, wo das ja räumlich so eng verbunden. wie ich lebe, wo ich lebe. Es hängt einmal davon ab, äh bin ich im Familienverbund oder liebe ich alleine? müssen uns äh in diesem Interview bands sicher auf verschiedene Gruppen konzentrieren, weil das sicher nicht bei jedem gleichen Einfachste und dann handeln wir uns vor von den einfachen, zu den schwierigeren Fällen. ähm die Stewardess, zum Beispiel, wie es gewohnt ist, von zu Hause aus aufs zu sein. Hat jemand, der natürlich auch schon zuhause an Office hat, ähm, wo es gewohnt ist, wo er eingerichtet ist, dann zu Hause einen Arbeitsplatz einrichten mussten. Was natürlich das erste Problem ist, wenn man in Familien verpunktet ein total neues Umdenken auf dem Tagesablauf, auch in der Tagesstruktur, weil natürlich die Kinder, zum Beispiel, der Ansicht sein, aha, äh, der Papa ist, wenn er arbeitet in der Arbeit, oder die Mama und zu Hause ist der Papa oder Mutter. Und da geht's aber darum, hier einen völlig neuen äh völlig neue Struktur zu finden. Und das ist wie kann man das jetzt eben gut abgrenzen voneinander? Arbeitszeit, Arbeitsräume, unterschiedlich je nachdem, wie viel Platz ich habe, ob ich ein Haus habe oder so, also da muss man sehr, sehr kreativ damit umgehen, was sie schon sehr gut gewinnen. es ist Wolkentag, dann bietet es sich sehr stark an, hier auch die Automobilkinder vielleicht sogar mit einer Sanduhr, je nachdem, wie alt das Kind ist und dann mal äh Arbeitsaufsträcke verteilen und damit ganz bewusst sagen, immer geht's meins. Und, äh, du machst eins und wir treffen uns dann wieder in der nächsten großen Pause. Und die nächste kurze Pause, da wird ja dann gegangen, Himmel oder sonst was, also, dass man sich da auch gut einstellen kann, wo man sich dann sozusagen wieder äh zusammen tut, entweder gemeinsam immer schaffen, gelaufen, wie es ob Fragen abgetauscht sind oder eine kleine Gasse zu sich nimmt und dann geht sozusagen wieder zurück, an dem Arbeitsblatt, dass man nicht und ich das ist auch beim Thema Abschalten ganz essenziell, oder? Ich habe da ein Zitat einer Kollegin mitgebracht, die mir äh vor zwei Tagen schon gesagt hat, es fällt ja so schwer, jetzt wirklich abzuschalten, weil sie ja dauernd das Gefühl hat, in der Arbeit zu sein und arbeiten zu müssen. Wie macht man denn da? Ja, also da kommt natürlich noch ganz was anderes dazu. Wir sind alle jetzt in einer kollektiven Stresssituation und in einer Stresssituation werden Stresshormone ausgeschüttet. Und diese Stresshormone, die machen uns aktiver wacher, ein bissel fahriger, wir sind halt nicht so dicken, entspannte Songs. deswegen ist es auch äh das Abschalten glücklich schwieriger, weil unser Stressgebiet im Moment sagt, Handleben arbeiten und arbeiten hat auch eine gute Ablenkung von den inneren Sorgen, die wir haben und dem, was uns beschäftigt, wie geht's weiter? Und, äh, da macht er schon die Seele sozusagen für einen kleinen Salz, weg und sagt, ähm, aber der Arbeit gearbeitet, dann brauchst du dich nicht mit deinen Firmen konfrontieren. Und das ist ganz wichtig, dass man das weiß, ähm, dass das einerseits hilfreich ist, so wie ein Glas Wasser, aber drei Liter Wasser, wieder zu viel. Also, dass man dort so von vornherein immer weiß, die Seele macht das. Oder ähm dass ich muss lernen, diese Zeit noch gut zu steuern. Und da können wir zwei uns natürlich drüber unterhalten, was da will, falls Zeit hat. Mhm. Bitte, was ist denn hilfreich? Da gibt's so viele verschiedene Punkte. Gerne könnten sie mich auch fragen, was hier mit der Merkel ist, dass viele Testing so schwer abschalten können, weil sie mit einem Ohr auch immer online bei den Nachrichten sind. Und allein schon diese Nachrichten mit uns natürlich machen, dass ständig so Stresshormone ausschütten. Das Erste wichtig ist, dass man sich mir gut überlegt, wann ist meine Arbeitszeit? Wann ist meine freie Zeit? Also Freierzeit heißt ähm gehen ein Buch lesen. Mit deiner Freundin Chatten-Oder-Skype, je nachdem. Und wann ist Zeit, wenn ich mich konkret mit Nachrichten beschäftige? Oder diese Nachrichtenbeschäftigung sollte wirklich sehr gut überlegt sein, ähm! Weil sonst bin ich geistig immer mit irgendwelchen anderen Geschäfte, die mit der Arbeit. Es ist so ähnlich, wie's wir ja eigentlich auch machen würden, wenn wir ins Büro gehen. Ähm da sind wir auch fokussiert und äh dann nicht ständig äh Radiohören oder Fernsehen oder mit der Freundin telefonieren. Also da ist wirklich eine gute Struktur, wo Macron sagt, so, jetzt bist Arbeit und Vorteil. Und dazu ist es natürlich auch wichtig, dass ich einmal für mich entscheide, was ich nicht jetzt, wenn ich jetzt in der Arbeit bin. Für mich das Richtige. Kannst du in den neues Beispiel sagen, auf mich warten jetzt zum Beispiel andere Telefonate, organisatorische Rechnungen, E-Mails. Dafür entscheide ich mich jetzt nicht, sondern jetzt bin ich da mit ihnen im Gespräch. Mal schauen, dass ich hier bissel abgeschottet bin, also es kann nicht nur kommen, die Fenster sind zu, das Handy ist auch lautlos und wird der verdienen, wir dann ähm natürlich ähm etwas unkonzentrierter sind. Da müssen wir auch ein bissel mehr so, ähm insofern ist es gut, wenn man da immer wieder auf Pausen achtet, unter mir schaut, was kann ich tun, um mich zu bewusst durch diese besondere Zeit schneller geworden ist. Und das ist mir für der erste kleine Tipp. oder so tiefer zu sprechen, weil das schon wieder etwas beruhigt. Mhm. ruhiger sprechen, weil durchatmen, auch etwas tiefer. freisch und dann ähm ja, ist irre, das Alarmsignal, aber im Moment ist es gut, wenn's jetzt tiefer sprechen. Sie haben jetzt gerade gesagt, sie haben sich ein bissel äh abgeschottet von ihrer Umgebung, sind wir die Tür zugemacht und das Handy aus. Äh wie sie sehen, ich sitze in meinem äh Essbereich, auf meinem Esstisch, weil ich halt einfach keinen und ja, mir fällt das gerade ein bisschen schwer, äh vor allem diese, diese räumliche Trennung, weil ich sehr gewöhnt bin, räumlich getrennt zu sein, von meiner Arbeit und meiner privaten Umfeld und äh ja, ich merke halt, wenn ich jetzt in mein Wohnzimmer gehe, wo auch unser Essbereich ist, wo ich gerade siebzehn äh dann denke ich sofort ans Arbeiten. Ah, okay, wie schaffe ich das, dass ich das auch gedanklich jetzt abstimme? Ja. Was für sie einfacher schwierig ist, wenn sie jetzt das Wohnzimmer, das Arbeitszimmer ist und sozusagen äh dieser Bereich des Wohnens wegfällt. Und das ist ja, also ähm auch da gibt's natürlich gute Tipps. Wenn ich das Wohnzimmer als Arbeitszimmer nutze, ist es wichtig, dass ich sozusagen dann auch meinen Arbeitsbereich aufbaue. Zum Beispiel indem man sich ja Glattkisten nimmt, wo du es aufbreitet und dann ist der Estisch kein Esstisch mehr, sondern der Arbeitstisch und dass ich dann sage, ich packe das alles wieder in die Kiste um siebzehn Uhr. drei oder um zwei genug den wirklich sie zu tun haben und dann alles wieder weg. Und dann ist wieder Wohnzimmer. Man könnte sich auch innerlich sozusagen so eine kleine äh Geschichte überlegen, so wie man früher auch eingestempelt hat. Ja, da hat's die Stempeluhr gegeben und dass man innerlich sagt, so. Jetzt bin ich online. Jetzt bin ich beruflich unterwegs. Und dann ganz bewusst gesagt, so, jetzt zum Beispiel, bei mir heute um zwölf eine schnelle Mittagspause, da wird der Laptop zugeklappt. Der kenne Gespräche eingeteilt. Und da stempel ich dann praktisch wieder aus, weil ich gerade auch zuhause bin. Also so eine kleine, mentale Übung, unter da zum Beispiel etwas sein, dann ist nichts. Was hat ein wichtiges ist, dass man die Mails nicht stündlich oder möglich abhört, sondern dass man da so ach schaut, okay, wenn ich in der Arbeit bin, checkt ich meine Mails, so wie sie halt auch nicht achtmal am Tag zum Postkarten gehen, aber wenn ich in der Freizeit bin, dann mache ich das nicht. Tschüs. geliebt, genau, dass sie sich genau im Wohnzimmer macht, sozusagen zusätzlich eine Ecke einrichten, das können für die Couch sein, äh wo dann in ihre Pause verankert ist. Ihr sollt doch dort ein bissel anders sein, mit deiner Decke, mit deiner Zeit zurück mit deinem Buch, mit dem Teehefer, wo man genau merkt, das ist jetzt ähm mein Antrag, sozusagen mein Platz, wo ich arbeite und äh die Couch, das ist mein Reserve, einen net Freizeitbereich. Und da sollte der Blick dann auch nicht unbedingt ähm auf dem Laptop oder auf das ähm was man hat, gerade der gehen, sondern wir schaffen es, dass sie dort den Couch bleibt, ein bissel wo anders hinrichten, dass sie da eher in die Natur schauen. Das Problem haben natürlich die Menschen, die ein Arbeitszimmer haben nicht, könnten die dann einfach zu machen, also wirklich die Arbeit quasi wegpacken zu machen und genau. Also, das ist natürlich am Leichtesten, es ist nur so, dass im Moment sehr viele zu Hause sind und die sorgt mehr Familien mit vier Köpfen, hier Arbeitszimmer oder Kinderzimmer, es ist schon schwierig. ich habe gestern zum Beispiel das äh Problem gehabt, auch ähm dass jemand da so gesagt hat, Arbeitnehmer ist eput und schön, aber jetzt komme ich drauf. Und zwar konstruktiv, hat jetzt in der Arbeit viele Bildschirme. Und das jetzt mit dem Laptop zu erledigen, ist schwierig. Dann haben wir geschaut, kann er sich diese Bildschirme noch irgendwie holen? Dann hat er gesagt, das ist aber ein Problem, weil mein Arbeitsplatz zu Hause ist total klein. Ähm da kann ich ähm sozusagen dann die Bildschirme gar nicht aufstellen. Und dann haben wir auf die kreative Idee gekommen, dass äh weil er ein Single ist und alleine lebt, dass sozusagen dieser kleine Arbeitsbereich der S platziert und der Frühstücksblatt, so wie ein Bistro. und dass der große Esstisch sozusagen, der braucht mehr Computer, anderen Arbeitsplatz ist. Wir müssen da sicher schauen, dass wir viele individuelle Lösungen finden und dass die nicht gleich sitzen, sondern dass man immer wieder so ein bissel nachdreht. Ein kleines Beispiel. Also, ich habe zu Hause auch keinen Arbeitsplatz, das ist jetzt alles eingerichtet und die Pflanze, die sie da sehen, die steht völlig unmotiviert im Zimmer, die habe ich nur für meine Klientinnen hergestellt, damit das Zimmer bissel lebendiger ausschaut. Und ähm! Das aber erst noch den ersten Klientengespräch gemacht, das heißt, sehr geduldig sein, immer wieder schauen, was braucht's noch, dass ich also sozusagen besser in die Arbeit und auch in die Freizeit reinkomme. Mhm. In die Arbeit reinkommen, ist grade super. fehlt, dieses in die Arbeit gehen. Und ich habe erst einmal probiert, dass ich einfach, bevor ihr anfangt zu arbeiten. besser aufwachen, unterer Wert. Ja, was was sind da ihre Erfahrungen damit? Gibt's uns dabei helfen? Genau, wenn Erfahrungen sind, dass das jetzt für alle extrem ungewohnt ist. Weil die meisten, mit denen ich dich bis jetzt beraten habe, die sind gewohnt, dass sie in der Früh frühstücken zu Hause, Kaffee, trinken, anziehen, duschen, ins Auto steigen oder in den Bus oder in die Straßenbahn und dann fährt man die Arbeit. Und die sind oft sehr rittualisierte Abläufe. Da steckt jeden Tag zu gleich auf, bringt den gleichen Kaffee, ist zermüsl und und und diese Rituale gelten nicht mehr. Und das ist für viele Menschen eine große Herausforderung, weil damit man so ein neues Riktual findet, muss man zuerst einmal auf die Suche gehen. So die sieht, sie ist dann auf dem Balkon gegangen und probieren sie jetzt mal so. Und das ist bei mir auch nicht anders. Also ähm auch ich muss da so meine eigenen Rituale finden. Wichtig ist, dass man da sehr geduldig ist mit sich und sagt, okay, wir wissen alle nicht, wie lange diese besondere Situation dauert, rechnen wir mal mal bissel länger, schaffen wir uns eigene Rituale in Neusings und dann mit den Ritualen retualiert, brauche ich viele Wiederholungen. also sollte diese Home-Office-Geschichte länger sein, dann wird auch das in die Art fahren. Ja, so wie, wenn man zwei Wochen im Sommerferien gehabt hat, wieder eine Umstellung sein. Eine Umstellung, die wir vielleicht schon öfter gemacht haben. Diese Umstellung jetzt, die ist völlig neues, das heißt, da ist es auch wichtig, dass man sehr geduldig mit dem Ganzen umgehen und äh jeden Tag so ein bissel schauen, hat das so gepasst, ist das gut. Ähm und dann wird das schon. Also, ich zum Beispiel beginne jetzt meine Klientenstunden, etwas später, so wenn ich in der Praxis bin, obwohl ich keinen Anreiseweg habe, weil ich einfach weiß, bei mir zum letzten Mal. mir fällt das auch auf in meinem Kollegenkreis. Wir haben einen einen täglichen Austausch um neun Uhr Vormittag und da haben wir heute ein paar erzählt, wie sich jetzt ihre Rituale verändert haben, ihre Morgenrituale und da gibt's die einen, die jetzt plötzlich viel früher aufstehen, weil ähm ja, weil irgendwie sie das Bedürfnis haben, danach. Andere gibt's, die schlafen wirklich viel länger, weil es jetzt einfach möglich ist. Die einen, die fangen jetzt an in der frühen Sport zu machen, Yoga zu machen. Also da entstehen gerade ganz ganz unterschiedliche Neuheiten, zwei Sekunden, die sehr spannend finde. Ja, wir wissen ja halt, aus dem Biorhythmus, dass es also sozusagen die Frühjahrsgel und die eher späten gibt, also die leeren und die Eulen sozusagen und, äh, da wird sicher ganz neue Rituale geben. Wichtig ist, dass ich gut bei mir bleibe und schaue, was für mich in dieser Situation passt. Was die schon bemerkte in der Praxis ist, dass viele Momente, Schlafstörungen haben, was miteinander öfter munter wird, ähm, länger nachdenkt, also gerade äh Menschen, die ein Unternehmen haben, sind natürlich jetzt der weil es sehr viele neue Informationen gibt und man da immer wieder sozusagen auch in der Nacht da mehr in den Bekommen, heißt auch da, das ist jetzt so geduldig sein, macht nichts, das fühlt sich alles wieder in Ruhe runter, spürt. sehr gut, dann hoffen wir, dass das alles ja, gut weitergeht mit uns und äh ich glaube, wir werden uns bald wieder zusammenrufen und über das nächste Thema sprechen. Das würde mich total freuen. Also, ich hoffe, dass diese Themen gut ankommen. Und ich weiß nicht, ob es auch eine Möglichkeit gibt, dass ich sozusagen ähm Leser und Hörer von Therainnen, von Karriere-Artikel auch kann man mit Fragen melden, weil es wäre auch eine Möglichkeit, dass die sich äh so mit retten, Fragen dann zu uns wenden und würd's dann auch über diese Fragen auswaschen.

Posted 4 months ago in Business, Finance, & Economics - .