Wie du deine Freizeit sinnvoll nutzt | Teil 2 | Facebook

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Aktiv sein oder nichts tun - was ist jetzt das Richtige?
Arbeitspsychologin Christa Schirl erklärt im Videocall, wie wir Balance und Sinn in dieser...
Frau Schiel. Schöner, guten Morgen. Ja, guten Morgen, noch einmal. Ähm, wir haben noch einen Nachtrag zu dem Thema, das wir vorhin besprochen haben. Ähm ich bin nämlich gefragt worden, was mache ich denn jetzt, wenn mich wirklich gar nichts freut. Ich kann mich nicht aufraffen, auch nur rauszugehen oder an irgendwas Sinnvolles zu denken. Meine Motivation ist im Keller, was mache ich? Genau. Ähm Freude ist oft ein ganz ein schlechter Hartgeber. Wenn ich mich jemals wird gefreut, mich lernen, dann hätte ich immer gesagt, freut mich gar nicht. Das heißt, ich bin nicht nach der Freude gegangen, sondern ich bin nach dem Sinn gegangen. Ich habe mir ein Ziel gesucht und das war das Studio und dann habe ich gelernt, unterbringe ich davon, ob's mich folgt oder nicht. Das heißt, wichtig in diesem Zeitriss jetzt einmal, dass nicht unbedingt die Freude, der beste Ratsgebet ist, sondern viel mehr Sinn. Jetzt werden sie vielleicht fragen, ähm wie kann das mit dem Sinn klappen? Ganz wichtig ist, dass die Zeiten wie diesen sehr viel Not herrscht. Die Not bei uns selber, die Not im Team, die Not der Nachbarn, die kann zum Beispiel dadurch gestiftet werden, indem ich mich ja vertrage, was ist notwendig? Was wendet meine Not oder die Not meiner Umgebung? Und da kann's schon sein, dass mich jetzt ähm Bewegung nicht freut. Aber das ist auf jeden Fall meine innere Not wenden würde, wenn ich sage, egal, oder nicht? Ich mach's trotzdem. Also den, den Sinn in in der Notwendigkeit finden ist eine Möglichkeit, um sich Ziele setzen. Das habe ich jetzt auch rausgehört.» Genau, genau. Sie kennen das vielleicht gut, wenn man in der Prüfung die Zeit wieder zurücktritt. Da hat's auch vielleicht über frühe Zeit gegeben, wo äh die innere Stimmung gesagt hat, mich freut's nicht aufstehen. Aber auch da sind sie nicht nach der Freude gegangen, sondern auf dem Sinn. Wenn sie gewusst haben, dass sie um acht Uhr in der Früh den ersten beruflichen Termin hatten, haben sie diesem Gefühl keine Bedeutung beigemessen, sondern haben einen anderen Gedanken gewählt, nämlich aufstehen, Kaffeemaschine einschalten, Zähle putzen und losgeht's. Das heißt, äh ein Gefühl ist nur ein Gefühl, zu jedem Gefühl, gegen eine Gedanke, also zum Gedanken, zum Beispiel, mich freut aufstehen nicht, gehört das Gefühl und Lust, aber wichtig ist, dass das Sinn nur auf der Handlungsebene umgesetzt werden kann. Wenn sie also den Gefühlen nicht unbedingt nachgeben, sondern sagen, dass aufzustehen, etwas zu tun, ob es jetzt heißt, äh ich ordne meine Medikamentenschrank. Ich ähm koche etwas. Ich äh frage dann einen, wenn meine Liebsten nach, wie es ihnen geht, dann habe ich sie schon in den Schönen zu erhöhen.» Mhm. Haben sie weitere Beispiele für diese Sinnheiten, diese, ja, diese Sinnfindung auch. Genau. Ähm Ich habe mir da was mitgebracht, sie sehen's vielleicht, ja, ein Punkt, ja? Genau. Und sie sehen jetzt nur den schwarzen Punkt. So ähnlich geht's uns mit Korona. Wenn wir nur den schwarzen Kunst fixieren, sieht man nicht, dass es im Umfeld noch so viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Es gibt ganz viel weiß, dass sozusagen auch sie in Erfüllung wartet. Was sie natürlich jetzt mit diesem weißen Umfeld tun. Das ist wieder ihr eigenes. Ob sie das jetzt benutzen, um mal sich aufzuschreiben, was sie alles vorhaben. Ob sie jetzt einen oder ob sie etwas lustiges zeichnen. Wichtig ist, dass man sich nicht nur auf den schwarzen Grund fixiert, sondern auf die Fülle von Möglichkeiten, dienen heute, wie und jetzt gegeben sind. Ja. Würde ich schon wieder sagen, wir sind eigentlich am Ende angelangt. Nichts weiter dazu ein, haben sie noch irgendwas, was sie loswerden möchten dazu? Ja, es gibt im, ähm, in einer virtuellen Praxis merke ich, dass es zwei Arten von Menschen gibt. Es gibt wie ihr nichts mehr freut, ja, die eher in so was hineingehen. Und dann gibt's auch die, die extrem aktiv sind. Die extrem extrem aktiven, wollen sich jetzt nicht spüren, wir wollen also Angst sorgen, nicht und gehen ganz stark. Und auch das halte ich für ganz wichtig, dass das Leben immer uns Spannung und Entspannung besteht. Also nur Tool ist genauso schlecht, wenn nur Rum. Ich hatte hier was mitgebracht und zwar, das ist eine Woche, wenn's hier, überwende ich's dir gerne in der Praxis, wenn sie gut zeigt, wie das Leben sein soll. Entspannen und anspannen, spannend und entspannen. Und genau um das geht weder das Geile durch. Das andere ist die Wahrheit, mein Leben ist immer ein Wechsel. So wie ausatmen und. Also kann man ganz einfach sagen, alles hat seine Zeit. Es gibt die Zeit, in der man jetzt ruhen soll, in der man einfach die Freizeit genießen soll und es gibt die Zeit, in der man aktiv sein soll. Auf jeden Fall und was wir auch aus der Forschung gut wissen, ist, dass Helfen glücklich macht. Also, wenn sie ein Ziel haben, haben, in dem Sinne, die anderen helfen möchten, wie auch immer das sein kann, dann tun sie's mir, das ist etwas, was uns erhört und was wirklich die Wellen, die lichtvollen Zeiten in uns zum Tragen trennt. Ich habe ähm etabliert natürlich in meiner universalen Umgebung spazieren und habe da was bis ich lern atmen. Ähm man kennt das vielleicht diese Steinmangel die manche wanderer machen, damit andere weitere Orientierungen finden. Und bei uns in der Umgebung, wo ich wohne, hat irgendjemand begonnen, aus Blättern, aus Steinen, aus Zweigen, schöne, lustige, interessante Kunstwerke zu basteln. Ich habe ihnen hier was mitgebracht, das ist jetzt nicht aus dieser Natur, aber das ich werde nicht, ob sie's sehen, das sieht eine Maus aus Moos und ausblättern. Oder was ich auch sehr schön kann, ist diese Eule. Tante würde sagen, hier ist einerseits ein schöpferischer Wert erhöht. Jemand hat sich sozusagen in seiner Kreativität ausgedrückt. Hat es irgendwo liegen gelassen, diese wunderbare Eule freut sich vielleicht sogar und der nächste fotografiert und teilt's dann oder hat ganz sogar Lust eine Maus zur Eule dazuzufügen. Und ich finde, das sind sehr schöne Sinulgruppe, die wir haben und von uns ganz einfach verwirklichen kann. Das denke ich auch hier. Also wer jetzt nicht äh weiß, was er mit seiner Zeit anfangen soll, der geht einfach raus und bastelt vielleicht aus, Blättern und Steinen, eine kleine Figur, damit sich der Nächste dran freut. Das finde ich zu bespinnen. Ganz eine prima Idee, wo ich mir denke, da haben viele Menschen dann was davon. Vielen Dank für das Interview.» Sehr gerne oder einen schönen Tag immer.

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